Mittwoch, 25. November 2009

Day's between the Camp's & Kayaking Part II

Nachdem das Rockclimbing Camp vorbei war hatte ich noch zwei Wochen Zeit bis zum Kajak Camp. Um die Zeit zu überbrücken habe ich mich mit ein paar Leuten vom Klettern zum Bowlen und zum Essen getroffen. Da das essen aber ein Chinesisches 'All you can eat' war, konnte sich kaum einer mehr bewegen und das Bowlen fiel ins Wasser.



Zwei Tage später, nahm mich dann Jane, eine mal wieder 'wahnsinnsfreundliche' Australierin, für einen Tag mit zum Surfen nach Torquay.



Torquay liegt am Startpunkt der Great Ocean Road und hat glaube ich bis auf die Surfshop-Outlets nur unglaublich tolle Strände zu bieten. An dem letzteren waren wir dann und es war echt toll. Im Gegensatz zu den Stränden rund um Melbourne hatte der Wellen, Supersand und es war auch wenig los. Leider waren die Wellen auch etwas zu niedrig und zu kurz an dem Tag aber für die ersten Versuchen war es trotzdem gut.


Wieder ein paar tage Später sind wir dann nach Altona gefahren um in einem Indoor Kletterpark unsere Climbing-Skills wieder aufzufrischen. Doch wie uns schnell bewusst wurde müsste man erst Indoor-klettern und dann raus an den Felsen, da das Indoor-klettern wohl nur halb so interessant ist. Nichtsdestotrotz war ich an dem Abend sehr geschafft und bin früh ins Bett.

Letzten Donnerstag war dann der Beginn des Kajak-Camps, deshalb haben wir uns um 8 Uhr morgens am Bootshaus der UNI getroffen um die Ausrüstung auf den Trailer zu laden und dann Richtung Norden in die Nähe von Eildon zu fahren. Auf dem Letzten Stück der Strecke durchquerten wir die Zone in der es am Anfang des Jahres die schweren Waldbrände gab. Wir sind locker 30-40 Minuten durch Wälder mit schwarzen Bäumen gefahren und unser Dozent sagte das wir ja nur das Stück an der Straße sehen und das es sich kilometerweit ausdehnt. Das paradoxe daran, war das an den Schwarzen Baumstämmen schon wieder grüne Blätter und Zweige rausgewachsen sind, d.h. die Bäume sind nicht tot.
Am Gloulbourne river angekommen haben wir dann ne kurze Essenspause gemacht und sind dann gleich ins Wasser mit unseren Kajaks. Unser Campingplatz lag direkt am Fluss und der Fluss war speziell für Kajakfahrer hergerichtet. Das heißt das Betonhindernisse ins Wasser gelassen wurden um Stromschnellen und sogenannte Eddy's (Stellen mit ruhigem Wasser direkt hinter einem Hindernis) zu erzeugen. Fast die ganzen drei Tage spielten sich in den 300 Meter Stromschnellen ab und am Anfang dachte ich es wird ein bisschen langweilig, wenn wir statt Kajak-Touren jetzt nur an bestimmten Stellen üben können, aber mit der Zeit hat das Riesen Spaß gemacht, sodass man nicht mehr aus dem Wasser wollte.

Zuerst trafen wir uns aber über dem Fluss um nocheinmal alle Paddel- Schläge und -Techniken zu üben, immerhin war es fast zwei Monate her seid wir das letzte Mal im Kajak saßen.
Um warm zu werden spielten wir dann fangen wobei man wieder merkte das es unmöglich ist alleine einen unserer Coaches zu fangen. Danach ging es dann in die Stromschnellen und ja wie erwartet sehr spaßige Angelegenheit. Es ging darum schräg über die Stromschnellen zum nächsten Eddy zu gelangen, Stromschnellen hochzufahren und beim Runterfahren wieder in einen Eddy zu kommen. Am Abend gab es dann noch ein bisschen Theorie ehe wir den zweiten Tag wieder im Fluss starteten. Am Mittag sind wir dann ca. zwei Kilometer flussaufwärts an die Staumauer gefahren um von dort dann eine kleine Tour zu den Stromschnellen zu unternehmen. Da die Strecke aber keine Anforderungen an uns hatte begann eine Wasserschlacht.

Diese wurde durch ein plötzlich stark aufkommenden Wind unterbrochen und wir fuhren dann wieder flussabwärts um das Camp zu erreichen. Am Samstag, unserem letzten Tag waren wir dann wieder an der bekannten Stelle um nocheinmal die persönlichen Skills aufzubessern, danach spielten wir an einer ruhigen Stelle noch eine runde Wasserpolo, was in etwa so ist wie Wasserball nur mit Kajaks.



Dies endete aber damit das jeder versuchte jeden irgendwie ins Wasser zu bekommen, indem er den Spritzschutz am Boot des anderen löst und dann versucht irgendwie Wasser hereinzubekommen. Bei einem unserer Coaches haben wir es nur zu viert geschafft ihn ins Wasser zu bringen, aber wir waren dann leider auch alle drin.

Danach ging es dann unter die warme Dusche und das zusammenpacken.
Ach ja fast hätte ich es vergessen 200 Meter unter unseren Stromschnellen lag eine Strecke auf der am Sonntag dann ein Slalomrennen stattfindet, dort waren Kinder und Jugendliche in Kajaks unterwegs. Trainiert wurden sie von einem Australischen Olympioniken und die waren echt verdammt gut.
Naja dann war das Camp leider auch schon vorbei und es ging wieder zurück nach Melbourne.

Am Samstag abend hat es dann richtig angefangen zu regnen und bei mir kam dann leider das Wasser durch die Decke. Heute war aber jemand da der es hoffentlich repariert hat, denn für morgen haben sie wieder Gewitter vorhergesagt.

Cheers,
Clemens

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